Ribelmais

Der Ribelmais gehört zum Rheintal wie die Olma-Bratwurst zu St. Gallen. Bis ins 20. Jahrhundert war der Ribel das Hauptnahrungsmittel der Rheintaler Bevölkerung. Der Mais wurde von jeder Familie im Garten angebaut. Mit dem Einzug des Wohlstandes verschwand er aus den heimischen Küchen. Durch seinen nussigen Geschmack, den wertvollen Inhaltsstoffen und den verschiedensten Kochvarianten überzeugt er als Traditionsgericht.
Hier ein einfaches Rezept:

Zutaten für 4 Personen
500g Rheintaler Ribelmais (eine spezielle Maissorte, die in regionalen Geschäften erhältlich ist)
3dl Milch
3dl Wasser
1 gestrichener EL Salz
25 bis 50g Butter

Zubereitung
Ribelmais in eine Schüssel geben
Milch, Wasser und Salz aufkochen
Pfanne vom Herd nehmen und den Ribelmais beifügen
mindestens 3 Stunden zugedeckt quellen lassen
ein wenig Butter in die Pfanne geben, erhitzen
Maismasse beigeben und bei stetigem Umrühren und beigeben der restlichen Butter auf mittlerer Hitze rösten, bis die entstehenden «Ribel» (Krümelchen) goldgelb sind. Zwischendurch einige Minuten stehen lassen, damit der Ribel feucht bleibt.
Am Schluss noch etwas Milch beigeben, damit er schön saftig bleibt.
Der Ribelmais kann mit Zucker oder Milch übergossen und so gegessen werden. Viele tunken ihn auch in eine Tasse Kaffee. Mit Apfelmuus schmeckt er auch besonders gut. Ihr seht, es sind keine Grenzen gesetzt, wie ihr euren Ribel geniesst!
Hier gibt’s jede Menge Informationen und noch mehr Rezepte: www.ribelmais.ch

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