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Neuer 3D-Laparoskopieturm

In der Chirurgie der inneren Organe nehmen minimalinvasive Operationstechniken inzwischen einen wichtigen Stellenwert ein. Mit dem 3D-Laparoskopie-Turm, der im Spital Grabs seit kurzem eingesetzt wird, ist die SR RWS auf dem neuesten Stand der Technik. Die High-Tech-Entwicklung in der Medizin geht kontinuierlich weiter. So bringt die Medizintechnikindustrie stetig verbesserte Operationsinstrumente und vor allem Optiken (Monitore) auf den Markt, die breiten Einzug in den Operationssaal halten. Damit werden die Behandlungstechniken erheblich verfeinern.

3D statt 2D
Die Systeme, die derzeit für die neuen minimalinvasiven Eingriffe verwendet werden, erzeugen ein zweidimensionales Bild ohne räumliche Darstellung der Anatomie. Deshalb kommt nun auch in der SR RWS ein 3D-System zum Einsatz.

Bessere räumliche Wahrnehmung
Geübte OperateurInnen nutzen zweidimensionale Raummerkmale (Grösse, Relation, Schatten), um auch ohne dreidimensionale Darstellung einen plastischen Eindruck zu gewinnen. Vor allem bei Manövern ohne direkten Raumbezug, beispielsweise beim Ausrichten der Nadel beim laparoskopischen Nähen, ist eine dreidimensionale Sicht jedoch sehr hilfreich. Der 3D-Laparoskopie-Turm, der im Spital Grabs eingesetzt wird, ermöglicht einen dreidimensionalen Blick in den Körper der PatientInnen.

Schnellere und präzisere Arbeit
Im Vergleich zum zweidimensionalen Bild eines herkömmlichen Monitors, kann mit der dreidimensionalen Darstellung die Umgebung der Operationsstelle räumlich wahrgenommen werden. Die ÄrztInnen können dadurch die Bewegung der gesteuerten laparoskopischen Instrumente viel besser einschätzen.
Anatomisch feinste Gewebestrukturen werden noch besser erkannt und noch schonender behandelt. Die OperateurInnen können so schneller, entspannter und präziser arbeiten.

Höchste chirurgische Präzision
Die 3D-Optiken sind mit einem „High-definition-System“ verbunden. Die neue Kamera erlaubt eine hohe Bedienerfreundlichkeit und eine aussergewöhnliche chirurgische Präzision, die auf einer schnelleren und mit weniger Fehlern behafteten intraoperativen Navigation basiert. Die Technik verspricht Vorteile sowohl für die erfahrenen laparoskopischen ChirurgInnen, als auch für unerfahrene OperateurInnen, welche die laparoskopische Technik dank des verbesserten Raumgefühls einfacher erlernen dürften.

Vorteile für das Operationsteam
Für das Operationsteam zahlt sich das System für die verbesserte Hand-Augen-Koordination durch eine ermüdungsärmere Arbeit aus. Für die PatientInnen bedeutet dies eine erhöhte Sicherheit während der Operation und eine raschere Erholung mit kürzerer Aufenthaltsdauer im Spital.

Kontakt

Sekretariat Chirurgie Spital Grabs
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T +41 81 772 5301
F +41 81 772 5300
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